vor Beginn der Zukunftswerkstatt für ein "integriertes Konzept für demokratische Werte und gegen Rechtsextremismus"

zukunftswerkstattfür die Einrichtungen der Landeshauptstadt München im Pädagogischen Institut München mit Michael vom Stadtjugendam

Foto: AGFP.de







© fritz Letsch * Copyleft

Version 1.4 im Juni 2005
Aktuelles ansonsten auf
 http://home.arcor.de/letsch/homepage.htm

noch Baustelle!




schulprojekte zur Partizipation,

gegen Rechtsextremismus,

und wie Schülerfirmen begleiten ...


und was wäre, wenn wir
Freie Lehrer-Wahl an allen Schulen hätten?



wenn Sie gern ein funktionierendes Modell für die Organisation von global orientiertem Handeln und Lernen kennen lernen möchten:

der Lehrer Lorenz Brüderl und SchülerInnen der Eine-Welt-AG an der Willy-Brandt-Gesamtschule

stellen ihr Modell für Schule und Bildungseinrichtungen am Donnerstag, 7.7.2005 von 18.30 - 20.30 Uhr
öffentlich in München, im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, vor.


Globales Lernen macht Schule

Der Begriff „Globales Lernen“ hat längst Eingang in die schul- und unterrichtspädagogischen Theoriediskussionen gefunden.
Wie aber können global orientierte Lernprozesse in der Lebenswelt Schule dauerhaft implementiert
und im Sinne nachhaltigen Lernens deutlich wirksam organisiert werden?


Bei der Veranstaltung geht es nicht um Theorien zum Globalen Lernen, Lehrplandiskussionen oder Fragen der Aufbereitung von Unterrichtsmaterialien.
Im Zentrum der Betrachtungen stehen mögliche Bausteine für die Organisation von global orientiertem Handeln und Lernen an Bildungseinrichtungen.
Was also können Lehrende und Lernende konkret tun, um Freude an der Veränderung der Welt bei sich und anderen zu wecken
und ohne sich dabei selbst und die Gesamtorganisation Schule zu überfordern?


Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, SchulorganisatorInnen
und alle Interessierten für ein innovatives (schul)praktisches Konzept des Globalen Lernens.








Bei der Moderation der am 3. Mai 2005 veranstalteten Zukunftswerkstatt zum Thema "integriertes Konzept für demokratische Werte und gegen Rechtsextremismus" (Organisation AGFP, Träger Sozialreferat und Schulreferat der LH München) Sebastian, Immo, Fritz, Peter, Ursula








Projekttag mit SchülerInnen in Münchner Schülerfirmen und -Projekten am 6.6.2005


Kooperation mit außerschulischen Partnern im Rahmen einer Schülerfirma/club

Jugendliche aus Potsdam werden (nur) vormittags dabei sein und über ihre Erfahrungen berichten.
Aufgabe wird es sein Jugendliche zu unterstützen, einen Handlungsplan für die Kooperation zu entwerfen.
Moderation der Arbeitsgruppe(n) der SchülerInnen: Fritz Letsch und Sebastian Kwiatkowski



Projekte:

Schulcafe Internetcafe Klassenfoto-Agentur Schreinerwerkstatt Schülerzeitung Filmprojekt Clubdisco

Schulen:

HS Führichstrasse Elsa-Brandstroem-GYmnasium Willy-Brandt-GS HS Wiesenfelderstrasse HS Guardinistrasse

Heinrich-Heine-RS Friederich-List-Wirtschaftsschule Jugendtreff Neuhausen

Bericht:

Nach der Begrüssung für Alle:

Vorstellungsrunde nach Projekten mit Nachfragen und Stichworten

auf Flipchart zu Namen, den Projekten und Bedarf der Unterstützung.

Namensschilder aller SchülerInnen und der Moderatoren (Filzstift auf breitem Tesa-Krepp)

Thematische Einstiege:

Projekte zu Rechtsextremismus in Brandenburg,
Vorstellung eines Plakats mit Gedichten, Diskussion
Austausch zum Filmprojekt und Erwartungen an die Partnerschaft (Zeitzeugen)

Gespräch zur Situation an Schulen in München:
Kaum deutlich auftretende Rechstextreme, aber viele verschiedene Fronten zwischen den verschiedenen Gruppen:
Zwischen den Herkunfts-Kulturen und den Frteizeit-Szenen, zwischen Schulen und Stadtvierteln.

Selbstorganisation und Unterstützung in Schülercafes
Rolle der Lehrkräfte und SozialpädagogInnen
Aufgaben der Schüler in der eigenen Organisation

Umfrage zu den Projekten und ihren Kooperationspartnern

Es gibt nur wenige Vorstellungen dazu bei einzelnen Gruppen,
im Gespräch arbeiten wir an Beispielen die Vorteile heraus:

Augenblicklicher Bedarf

Fragen zur Kalkulation des Schülercafes: Einkauf im Großhandel, Verkauf zu Ladenpreisen

Problematik von Pausen-Organisation und Konkurrenz mit Pacht-zahlenden Hausmeistern

Einverständnis des Direktors mit der Selbstorganisation,
Weigerung der LehrerInnen, die Pausen für Disco-Aufsicht zur Verfügung zu stellen,
Vorbereitung des Gesprächs mit dem Direktor.

Gesamtsituation:

Die SchülerInnen haben sehr verschiedene Ausgangslagen, sind sehr abhängig von den Lehrkräften und deren Einschränkungen (Zeit, Schwangerschaften, Veränderungen) und sind noch sehr wenig in Kalkulationen und Finanzplanung beteiligt.

Die anwesenden Schüler hatten oft nicht genügend Informationen zum eigenen Projekt,
wenn es um organisatorische Details und Ausrichtungen ging, was nicht sehr für wirkliche Beteiligung,
manchmal zu sehr für die direkte Einbeziehung in den Unterricht sprach.

(Beispiel: „Kalkulation macht unsere Lehrerin, ... ja, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung hatten wir schon, aber da hatte ich eine 4“)

Einschätzung:

Die Arbeitssituation zwischen Schul-Ritualen und Selbstorganisation ist sehr verschiedenartig verankert,
so dass ohne Mitwirkung der Lehrkräfte nur mit guter Verankerung eigener Arbeitsweisen erfolgreich gearbeitet werden kann.

Der Austausch hatte auf jeden Fall die erfolgreichen Beispiele und offenen Fragen an die eigene Gruppe mitgegeben,
das Erleben der brandenburgischen Schüler hinterließ in der kurzen Zeit bei einigen mehr Fremdheit als Verständnis,
auch weil die Reflexion zur eigenen Situation zwischen Bossing und Diskriminierung noch keine Grundlagen.




Modell für die Projektbeschreibung



Projekttitel: ________________________________________________


Projektziel: ________________________________________________


Ziele: 1. (für uns…) ________________________________________

2. (für Mitschüler…) ________________________________________

3. (für Schule…) _________________________________________________


Rahmenbedingungen: _________________________________________

(z.B. Schule…)


Zielgruppen: __________________________________________________

(An wen wendet sich das Projekt?)


Partner

Wir wollen von ihm…

Er bekommt dafür von uns…













Kooperationspartner:

(Mit wem wird kooperiert?)


Budgetierung:

(Wie viel kostet das Projekt?)


Finanzierung:

(Wer kommt für welche Kosten auf?)


fritz@joker-netz.de

sebastian_k@gmx.net








Freie Lehrer-Wahl an allen Schulen


Lehnen Sie sich zuerst mal entspannt zurück. Die Idee ist zuerst erschreckend:

Wenn de Schüler frei ihre Lehrkräfte wählen könnten – was würde passieren?

Genau: Die erste Phantasie ist, dass sie dann ja nur das aussuchen, was „geil“ ist ... oder?


Sie haben Vertrauen, dass die Kinder und Jugendlichen schon das richtige wählen würden?

Dass Sie selbst ganz ruhig bleiben und ihrem Stil trauen?


Dann sind Sie möglicherweise auch in der Lage, eine neue Schule zu denken.

Sie sind eine Gefahr für das bestehende Zwangssystem!


Schulentwicklung geht sogar an Schulen, wenn Sie das Kollegium überzeugen.


Deshalb: Fordern auch Sie

Freie Lehrer-Wahl an allen Schulen!






Links und Referenzen

AGFP.de Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik München


Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Regionalstelle Bayern: Albert Fierlbeck, Steinstr.9, 81667 München
Tel: 089-480 13 62 Fax: 089-614 576 45 Email:
fierlbeck@online.de


www.unternehmenschuelerclub.de




Hintergrund Sebastian Kwiatkowski



sebastian am werk














Zukunftswerkstatt für ein "integriertes Konzept für demokratische Werte und gegen Rechtsextremismus"

für die Einrichtungen der Landeshauptstadt München im Pädagogischen Institut München Foto: AGFP.de




Angebot Fritz Letsch





Theater

Einsatz der Methoden Forum-Theater, Bilder- und Statuen-Theater, Unsichtbares Theater und Legislatives Theater nach Augusto Boal;

Vermittlung der Techniken und Hintergründe, Theaterpädagogische Arbeit mit allen Zielgruppen von 12 bis 100, wie auch Senioren-Theater.

Moderation als Joker: Zwischen Gruppe und Publikum, Regie, interkulturelle und internationale Fortbildungen mit KollegInnen, Szenische Arbeit in Konfliktfeldern.


Gestalt

Gestalt-pädagogisch und -therapeutisch orientierte Arbeitsweisen mit Theater-Methoden, Rituale des Alltags, interkulturelle Identität durch vertiefte Wahrnehmung und gemeinsame Reflexion, Lernen und personaler Kontakt, Konflikt-lernen in Gruppen, selbstorganisiert lernen, arbeiten und fortbilden


Pädagogik

Paulo Freire und die befreiende Pädagogik: Lern-Autonomie, Kultur des Schweigens ... Gestaltung von Beteiligungsprozessen

Theorie und Geschichte der Selbstorganisation und Selbstverwaltung, Arbeiten und Lernen in eigenen und sozialen Betrieben und Projekten


Community

Erneuerungsprozesse und Projekt-Entwicklung in den Neuen Sozialen Bewegungen, erhöhte Motivation durch Beteiligung; Gemeinsinn-Werkstatt und Open Space, Agenda 21 Eine Welt und ihre Auswirkungen: zu ethisch-ökologischen Geldanlagen, Kampagne gegen ausbeuterische Kinderarbeit, Städtepartnerschaft München-Harare, Päd-AK Nord-Süd-Forum / Eine-Welt-Haus, Agenda 21 in Schulen, Stadtteilen und Gemeinden.


Moderation

interkulturelle Zukunfts- und Geschichts-werkstätten, Interviews und Erzähl-Cafes, „Die eigene Biografie abrunden“, Männer-Identitäten, Gender-Studies und Rollenbewusstsein, Sexualität und Sexualpädagogik, Aidsprävention international, Einstiege in Internet-Communities, Medien-Arbeit.


fritz letsch, schellingstr.91, 80799 münchen

tel+Q 089-45 222 668 mobil 0171-9976231 fritz@joker-netz.de, internet-seiten: www.fritz-letsch.de

postbank münchen 353 992 -805, blz 700 100 80 steuer-nummer 321 / 30091 Mü lll

lehrbeauftragter fachhochschule münchen, fachbereich 11 sozialwesen, Theater + Methoden der Gruppenarbeit,

entwicklungsdienst theater – methoden in der Paulo-Freire-Gesellschaft e.V.; ModeratorInnenkreis der Zukunftsbibliothek in der Robert-Jungk-Stiftung Salzburg und Koordination bundesweiter Jahrestreffen; im Vorstand des FöSS e.V. Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbst-Organisation, Selbsthilfezentrum München und Projekt Dialog; und in Community Wohnprojekte e.V.,


Fotos: AGFP.de - Zukunftswerkstatt für ein "integriertes Konzept für demokratische Werte und gegen Rechtsextremismus"

für die Einrichtungen der Landeshauptstadt München im Pädagogischen Institut München

Hintergrund

Jg. 1954, rel.päd.grad und Schauspielausbildung
gut 23 Jahre freiberufliche theaterpädagogische Arbeit
politische Bildungsarbeit in verschiedenen langjährigen Gruppen
theater-methoden in Betrieben, Personalentwicklung und mit Führungskräften

Entwicklung von Beteiligungsmodellen und politischer Supervision
entsprechend der Arbeitsweise der initiative für politische Bildung von unten
ibu e.V.
wie in der AG Spak, der Paulo-Freire-Gesellschaft und der grün-nahen Regenbogenstiftung
sowie der brandung, politische Bildung für das Land Brandenburg (heute
Böll Brandenburg)

ausführlicher im
Curriculum Vitae
zahlreiche Veröffentlichungen
Ausbildung zu Erfahrungs-Seminaren und Gestalt-Ritualen wie
Heldenreisen im IGE
Aus- und Fortbildung zum Gestalttherapeuten im
Arbeitskreis Kritische Gestalt AKG





fritz früher
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